Moya Kala

Die Geschichte der Marke beginnt 2017, als die Schweizerin Claudine Tanner beschloss, die Marke Moya Kala zu gründen, um der Ausbeutung von Frauen und der Umweltverschmutzung in der Textilbranche etwas entgegenzusetzen.

 

Dafür hat sich Claudine bewusst dafür entschieden, Bulgarien als Produktionsstätte zu wählen. Bulgarien ist das ärmste Land der EU und Ausbeutung ist in diversen Branchen und insbesondere in ländlichen Gegenden an der Tagesordnung. Dieser Perspektivenlosigkeit wollen viele Frauen entfliehen, nicht selten ist Prostitution in einem reicheren Land Europas – unter anderem in der Schweiz – der letzte Ausweg.

Indem Moya Kala in Bulgarien sichere Arbeitsplätze schafft, kann den Frauen eine andere Perspektive geboten werden.

Die angestellten Näherinnen erhalten nebst einem respektvollen und familiären Umgang am Arbeitsplatz, einen um einiges höheren Lohn als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Darüber hinaus spendet Moya Kala 1% des Umsatzes an einen Fonds, der den Näherinnen und ihren Familien als Bonus zugutekommt. Ausserdem sind alle Näherinnen versichert und vom Zwang unverhältnismässiger Überstunden geschützt.

 

Was für uns normal klingt, ist leider in den grössten Teilen der Textilindustrie überhaupt nicht selbstverständlich.

 

Weiter ist Moya Kala die erste Marke, die wir kennen, die an ihren Etiketten einen QR Code angebracht hat, über den man den Näherinnen ein kleines Trinkgeld für ihre Arbeit hinterlassen kann. Wir finden das eine wunderschöne Geste, denn wir finden, dass eine Wertschätzung in dieser Form nicht nur in den üblichen Bereichen angebracht ist, sondern überall, wo Menschen einem einen herausragenden und besonderen Service leisten. Und die Qualität der Moya Kala Kleidungsstücke ist definitiv herausragend- wobei die Näherinnen einen grossen Teil dazu beitragen.

 

Und das bringt uns zum zweiten wichtigen Punkt, der für uns entscheidend ist, ob wir eine Marke ins Sortiment nehmen, oder nicht. Denn die schönste Geschichte bringt nicht viel, wenn dabei untragbare, qualitativ schlechte und umweltschädliche Produkte hervorgehen. Doch diese Sorge war bei uns sofort verflogen, als wir die Kollektion das erste Mal live vor uns sahen. Man möchte nämlich gar nicht mehr aufhören, die Stoffe durch die Hände gleiten zu lassen.

Besonders angetan hat es uns dabei die Cupro Linie.

Cupro wird aus den kurzen Baumwollsamenfasern hergestellt, die nicht zu Baumwollgarn verarbeitet werden können und deshalb normalerweise im Abfall landen. Das bedeutet, dass die Herstellung super ressourcenschonend ist, da keine zusätzliche Anbaufläche oder Wasser benötigt wird. Ausserdem ist die Faser leicht biologisch abbaubar und sogar kompostierbar. Cupro ist atmungsaktiv (sogar mehr als Baumwolle), temperaturregulierend, sowie schnelltrocknend, knitterarm und antibakteriell. Das leicht schimmernde Material verleiht jedem Kleidungsstück einen besonderen, eleganten Touch. 

Und das Beste: Der Stoff ist einfach ein Traum auf der Haut. Nicht umsonst wird er auch als «vegane Seide» bezeichnet. 

 

Wenn dich das alles genau so begeistert wie uns- und du dich selber von den besonderen Stücken überzeugen möchtest- dann freuen wir uns sehr, dir die aktuelle Kollektion bei uns im Laden zu zeigen.

 

Bis bald bei uns im Glückstheorie Store! :-)